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  • AutorenbildKJV Nördlingen

Anschuss-Seminar: „Keine KÜchenschÜsse!“

„Wer absichtlich auf Teller oder Träger schießt, sollte lieber Briefmarken sammeln.“

Revierleiter und Nachsuchenführer Franz-Josef Ruppert (links) fand deutliche Worte für angeblich wildbretschonende Schießversuche, sogenannte Küchenschüsse. Dann zeigte er den 40 Teilnehmern des Kreisjagdverbands Nördlingen an einem Frischling sowie in vier realitätsnahen Anschuss-Stationen im Revier eindrücklich, welche Pirschzeichen bei Schüssen auf Haupt, Gebrech oder Teller entstehen und warum dies mit unnötigem Tierleid und meist komplizierter Nachsuche endet. Aber auch Laufschüsse, Krellschüsse, Weidwundschüsse oder Schüsse in die Keule fordern Nachsuchengespanne heraus und bergen oft Gefahren.

„Und ob tatsächlich vorbeigeschossen wurde, entscheidet nicht der Schütze. Sondern der Hund“,

so Wildmeister Matthias Meyer (rechts) von der Schweißhundestation im Nachsuchering Nördlingen.

Er ermunterte daher die erfahrenen Jäger ebenso wie Jungjägerinnen und Jagdschüler, sich nie zu scheuen, ein professionelles Nachsuchengespann zu holen:

„Ein schlechter Schuss kann jedem passieren und dafür sind wir da. Wir bewerten nicht, wir helfen“.

Wie man sich vor, bei und nach dem Schuss richtig verhält, erklärte Matthias Meyer im reich bebilderten Theorieteil. Dabei wurde klar, dass ein Teil der Nachsuchen durch Weiterbildung und Schießtrainings vermeidbar wäre.

„Die beste Nachsuche ist immer die, die nicht stattfindet“,

so die beiden Experten, die am Ende des Ganztagesseminars in der Waldschänke Eisbrunn mit viel Applaus bedacht wurden.



Text und Bildurheber Stefanie Saam

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